BFD - dafür brauchte ich handfeste Gründe.

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    • BFD - dafür brauchte ich handfeste Gründe.

      Zuerst einmal ein freundliches Hallo zusammen.

      Tatsächlich bin ich heute zum ersten mal in einem I-Net.Forum und hoffe einfach das ich mich nicht komplett verzettel.
      Habt Langmut mit mir, Danke.

      Also vom Hause her bin ich ein Möbeltischler, ein Beruf mit dem ich schon mein Leben lang glücklich bin.
      In meiner Zeit als Tischlergeselle bin ich immer wieder in den Kontakt mit Auszubildenen gekommen. Dort haben mich gerade die schwierigen Lebensläufe beeindruckt.
      Den Ergeiz findet man nicht im Mittelmass, und wie Stolz war ich, gerade bei den die an sich die meisten Zweifel hatten und nach 30 Monaten der Ausbildung und ca. Sechs Monaten Prüfungsstress mit dem Gesellenbrief, bei uns im Büro standen.
      Fix und Fertig zwar aber Stolz wie Oscar.

      Ein Freund, schon seit meiner Kindheit und genauso ein Tischler wie ich, hat mich dann, 2012, gefragt ob ich nicht Hauptberuflich in die Ausbildung gehen möchte...
      ...er war schon länger in einem Ausbilsungsbetrieb als Ausbilder angestellt und wie es so ist, es würde in der nächsten Zeit wohl eine Stelle frei.
      Nun ist es das eine, Azubi's während Ihrer Ausbildung zu begleiten auch zu unterstützt und das andere ist eine Ausbildung nach Lehrplan und Metodik zu gestalten.
      Ich hatte Sorgen!
      Also haben wir gemeinsam überleg wie ich die Möglichkeit bekommen kann, die Arbeit als Ausbilder Hautnah und Realitätsbezogen kennenzulernen.
      Da der Betrieb Allgemeinnützlich und e.V. ist lag es nahe, dort eine gewisse Zeit als BUFDI zu verbringen.
      Von meinem damaligen Meister, größte Hochachtung, habe ich die Garantie bekommen meine Stelle wiederaufnehmen zu können, sollte ich es mir anders überlegen.
      Und so bin ich, ein bisschen Schüchtern und Aufgeregt das erste halbe Jahr meines Bundesfreiwilligen Dienstes angetretten.
      Das schöne war, ich konnte mich sofort voll einbringen, Verantwortung übernehmen und wußte aber gleichzeitig, ich mache hier einen Freiwilligen Dienst und habe nicht gleich die große Verantwortung.
      Bei den Treffen auf den Seminaren konnte ich mit andern BUFDI'S Erfahrung tauschen und habe spannende Eindrücke mitgenommen (ich sage nur das Seminar zum Thema, Sprach und Gehörloser Menschen/Pilates war jetzt nicht so meine aber dafür habe ich selten so gelacht!).
      Das halbe Jahr ging Fix vorbei und mir war klar, ich möchte Ausbildung lange machen also auf zur Ausbildereignungsprüfung (AEVO).
      Bloß wollte ich jetzt auch den Dienst nicht vorzeitig beendet und zwichendrin unterbrechen dann neu anfangen ist schwierig bis nicht möglich.
      Also was tun?
      Ich hatte gerade das zweite Halbjahr begonnen und noch ausreichend Urlaub vorrätig. Also habe ich mich paralel zu meiner Arbeit in die Weiterbildung angemeldet.
      Die Vorbereitung war ein einmonatiger Kurs und die Praktische und Theoretische Prüfung war jeweils für einen Tag angesetzt.
      So hatte ich zur Hälfte auch meine Ausbildereignung geprüft.
      Ab da war jeglicher Rest von Zweifel fort, die zweiten neun Monate als BUFDI waren sowohl Genuss wie Vorbereitung für meine kommenden Aufgabe.
      Na und da bin ich jetzt von Mitte 2012 bis 2014 (18 mon.) , als Bundesfreiwilliger und seit 2014 bis jetzt als Ausbilder in der Werkstatt.
      Tja und nun?
      Ich bin immer noch Neugierig aber das liegt im Wesen des Handwerk.
      Vieleicht eine Erfahrung die ich immer wieder bei den Seminaren gemacht habe, die Menschen kommen aus den unterschiedlichsten Gründen zum BFD, mein Eindruck war, diejenigen die mit dem Dienst auch ein persönliches Ziel verbunden hatten, haben die oft hohen Erwartungen am endspanntesten Einordnen und Nehmen können.
      Was ich noch spannend finde Ende 2019 sind meine fünf Jahre Speerzeit rum...
      ...wer weiß was kommt.