Überhaupt kein Taschengeld???

    • Überhaupt kein Taschengeld???

      Hallo Zusammen,

      Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch für einen BFD mit 30 Stunden. Inhaltlich ist das wirklich mein Ding und auch die Aufgabenfelder klingen sehr spannend und vielversprechend, insbesondere hinsichtlich beruflicher Perspektiven im Anschluss. Aber, und jetzt kommst, die Dame mit der ich das Gespräch hatte sprach immer wieder davon, dass es ja kein Geld gäbe. Ich ärgere mich, dass ich das Thema nicht angesprochen habe. Irgendwie dachte ich, ich hätte mich verhört und bin davon ausgegangen, dass ein Taschengeld obligatorisch wäre. Doch jetzt bin ich mir nicht sicher. Habe zu den Untergrenzen des Taschengeldes nichts gefunden und auch nicht, ob man mir überhaupt keines auszahlen muss. Aber ich finde das spricht gegen diesen Verein, wenn er die Förderung kassiert und mir überhaupt nichts zukommen lässt. Kann es daran liegen, dass sie ebenfalls ehrenamtlich arbeitet?

      Wie ist es, geht ein Bufdi ohne Bezahlung/Aufwandsentschädigung überhaupt vom rechtlichen Standpunkt aus?
    • Einrichtung will kein Taschengeld zahlen

      Hallo,
      also ob und in welcher Höhe Taschengeld gezahlt wird, ergibt sich nicht aus dem Gesetz, sondern aus der konkreten Vereinbarung zwischen Freiwilligem und der Einrichtung. Also hat es letztendlich die Einrichtung in der Hand, ob sie Taschengeld zahlt - und wenn ja, in welcher Höhe. Man hat also keinen Rechtsanspruch, dass überhaupt gezahlt wird.
      Allerdings ist es tatsächlich so, dass die Einrichtung eine staatliche Förderung erhält, die auch für das Taschengeld gezahlt wird.
      Wenn die Einrichtung überhaupt kein Taschengeld zahlen will, dann sollte sie sich nicht wundern, wenn keiner mehr bei ihr seinen BFD leisten will.
      Ich würd mal nachfragen, ob die Dame mit ihrer Aussage es gäbe kein Geld, das Taschengeld meinte, oder nur auf die Tatsache hinweisen wollte, dass es kein Gehalt im üblichen Sinn ist.
      Viele Grüße
      Karin