Auslastung als Bufdi

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    • Auslastung als Bufdi

      Hallo,

      ich leiste seit Ende August meinen Bundesfreiwilligendienst in einem großen Klinikum, wo ich auf einer Privatstation mit Patienten der Inneren Medizin eingesetzt bin.
      In letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, dass ich teilweise als volle Arbeitskraft fungiere. D.h., wenn ich z.B durch Krankheit o. Seminare ausfalle und auf Station wirklich mal "der Bär steppt", kommen die total ins Schwitzen. Natürlich liegt das auch daran, dass der Pflegesektor einfach permanent unterbesetzt ist, aber ich frage mich dann doch schon ab und an ob es "fair" ist, Bufdis, die ohnehin kaum Geld für ihre Arbeit (die ja auf jeden Fall gemacht werden muss, ohne Freiwillige geht nichts) bekommen, wie eine volle Arbeitskraft auszulasten. Bis dato dachte ich eigentlich immer, dass man als Bufdi der Unterstützung dient und nicht eine examinierte Vollzeitkraft ersetzen soll.

      Wie erlebt ihr das so? Und was denkt ihr?

      Liebe Grüße
      Celine :!:
    • Hey Celine

      was für Arbeiten musst du denn so machen und wie sehen deine Arbeitszeiten aus? :)
      Ich mache meinen BFD auch im Krankenhaus und muss viel arbeiten aber ich freue mich darüber, dass mir so viel Vertrauen geschenkt wird, weil das auch davon zeugt, dass wir die Arbeit dort wirklich gut machen.


      Vielleicht kannst du es ja mal von der Seite aus sehen und wenn es dir wirklich zu viel Belastung ist würde ich ein Gespräch mit der Teamleitung suchen und wenn das nichts bringt dann würde ich in die Personalabteilung gehen... :)


      Liebe Grüße,
      Lara :)
    • Guten Tag,

      die volle Arbeitszeit muß du leisten, wie vertraglich vereinbart, also z.B. 39,5 Std/W. Die leistest du aber als unqualifizierter Helfer unter Aufsicht und Anweisung deines zugewiesenen Betreuers.
      Aus versicherungstechnischen Gründen wird dir das Krankenhaus sogar vertraglich untersagt haben qualifizierte Tätigkeiten wahrzunehmen. Wenn dir kein Betreuer zugewiesen wurde, wenn niemand dich anleitet und beaufsichtigt, dann darfst du gar nicht an einen Patienten ran als Ersatzpflegekraft. Problematisch wird es wenn von dir Überstunden, Nachtschichtarbeit und Wochenend-/Feiertagsdienst verlangt wird.

      Überstunden oder Wochenenddienste müssen zeitnah mit Freistunden ausgeglichen werden, sie dürfen dann mit dem BFD eine Woche eher aufhören am Ende des Einsatzjahres, so sollte das nicht laufen.
      Auch während der Überstunden und eines Wochenenddienstes muß ein Betreuer da sein, der dich beaufsichtigt und anleitet. Jetzt macht der Bufdi mal die Nachtschicht alleine, weil Hinz und Kunz sich heute krank gemeldet haben, so geht das nicht.

      Feiertagsdienst würde ich ablehnen.
      Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst!