Freiwilliges Auslandsjahr in England

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    • Freiwilliges Auslandsjahr in England

      Ich hab mein Auslandsjahr in England gemacht und wollte euch mal ein wenig darüber berichten.
      Das Abitur stand vor der Tür und ich habe mich angesichts der Problematik der doppelten Abiturjahrgänge gefragt, ob ich einen Platz an meiner Wunsch-Uni bekomme und ob ich eine Wohnung in der Uni-Stadt finden werde. Da ich die Chancen als nicht so gut ansah, habe ich mir überlegt, ein Auslandsjahr zwischen Schule und Studium zu schieben.
      Wie habe ich mich sonst noch vorbereitet? Zunächst habe ich mich mit der Sprache und Kultur meines künftigen Heimatlandes auf Zeit beschäftigt. Ich habe bei der VHS Sprachkurse besucht und eine Menge Bücher über das Land gelesen.
      Aber ich habe auch schon früh damit angefangen Spenden zu sammeln. Warum das? Nun, lest weiter!
      Ich habe mich an eine gemeinnützige Austauschorganisation gewendet, die in Deutschland auch als Entsendeorganisation für Freiwilligendienste tätig ist. Und ich habe Glück gehabt und habe einen Platz für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in England bekommen. Der IJFD wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bezuschusst, allerdings nur anteilig. Anteilig bedeutet, man muss sich zu einem nicht unbeträchtlichen Teil selbst um die Finanzierung des Aufenthalts kümmern. Hat man das Geld nicht auf dem Sparbuch, so muss man sich um Spenden bemühen. Man muss einen Förderkreis aufbauen, der die Spenden zur Verfügung stellt. Gespendet wird nicht an mich, sondern an die Entsendeorganisation. Wie geht man vor? Man spricht Freunde und Bekannt an und bittet diese, etwas für die interkulturelle Verständigung zu tun. Interkulturelle Verständigung hat natürlich auch etwas mit der weltweiten Friedenssicherung zu tun.
      Was hab ich noch gemacht? Ich habe mit meiner Schulleitung gesprochen und die Erlaubnis bekommen, in der Schule für mein Projekt zu werben. Ich habe während einiger Schulveranstaltungen Kuchen verkauft und dabei weitere Spenden gesammelt. Es hat sich herausgestellt, dass es einfacher ist, viele Leute um geringe Spenden zu bitten, als wenige um hohe Spenden. Von der Organisation erhält man, wenn man möchte, auch Spendenbescheinigungen für das Finanzamt.
      Wer also ein freiwilliges Jahr im Ausland machen möchte, der suche sich eine Entsendeorganisation. Ich kann das nur jedem empfehlen!
      Viele Grüße
      Katrin