Was verändert sich für die FSJ Einsatzstellen durch das neue BFDG?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Was verändert sich für die FSJ Einsatzstellen durch das neue BFDG?

      Wir sind eine Einrichtung mit anerkannten FSJ-Stellen. Müssen wir etwas beachten? Was verändert sich für uns durch das neue Gesetz zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes? Müssen die bisherigen FSJ-Stellen auch neu anerkannt werden?
    • Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) werden als Institution nicht neu gestaltet, sondern lediglich verbessert. Das bedeutet, dass die bisherigen Einsatzstellen keine Veränderungen vornehmen müssen. Verfahren und interne Struktur verändern sich beim FSJ und FÖJ nicht. Verbesserung bedeutet, dass der Zuschuss des Bundes für die pädagogische Begleitung der Freiwilligen auf bis zu 200 Euro pro Monat und Freiwilligem aufgestockt wird. Gefördert werden in der Zukunft alle FSJ-Plätze, und zwar auch die, die von kleinen und regionalen Trägern angeboten werden.
      Da sich hinsichtlich des FSJ bzw. FÖJ keine negativen Veränderungen ergeben sollen, müssen und können die bereits bestehenden FSJ- oder FÖJ-Plätze nicht in BFD-Plätze umgestaltet werden. Denn Intention des neuen Gesetzes ist es, BFD und FSJ nebeneinander stehen zu lassen und zusätzlich das FSJ auszubauen.
      Was die bisherigen FSJ/FÖJ-Einsatzstellen allerdings tun können, ist, beim Bundesamt für den Zivildienst, das in Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben umbenannt werden wird, zusätzlich die Anerkennung als Einsatzstelle des Bundesfreiwilligendienstes für weitere, zusätzliche Plätze zu beantragen. Das dürfte von Erfolg beschieden sein, denn die Einrichtungen, die bereits als Einsatzstelle für die Jugendfreiwilligendienste FSJ und FÖJ anerkannt sind, erfüllen sehr wahrscheinlich auch die Voraussetzungen für den Bundesfreiwilligendienst. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass zusätzlich beantragte Plätze vom Bundesamt kurzfristig als BFD-Stellen anerkannt werden.