Erster Tag Krankenhaus: Hartes Brot

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    • Erster Tag Krankenhaus: Hartes Brot

      Hey, hatte heute mein ersten Tag im Krankenhaus der Maximalversorgung. Kenner, wissen was das heißt. Groß, stickig, fremd.

      Als Tipp kann ich nur auf den Weg mitgeben, das man sich das schon überlegen sollte. Heute hatte ich einen Probetag im Begleitdienst für Patienten. Klingt im ersten Moment ganz nett, ein paar Patienten von A nach B bringen.. kann nicht so schwer sein.

      Es ist es aber eine Knochenarbeit! Am Ende es Tages, weiß man genau, was man gemacht hat. Betten alleine durchs ganze Haus schieben, Rohlstühle und andere fahrbare Dinge, ist nicht wirklich einfach. Vorallem bei durchschnittlich 20 - 30 Einsätzen pro Tag und stehender Luft im ganzen Krankenhaus. Zwanzig Einsätze klingt wenig, ist aber alles andere als ein Zuckerschlecken, vorallem nicht nur die körperliche Belastung sondern auch die seelische. Wer Patienten liegend fährt oder rollt, das sind meistens schwerstkranke Leute. Man holt sie aus dem OP ab, die Naht die den ganzen Brustkorb ziert, ist noch frisch. Viele nackte Menschen den man helfen muss, weil Sie sich für eine Untersuchung nicht selbst einkleiden können. Alter meist gehoben, man muss davon ausgehen, das man es meistens mit Patienten im hohen Alter zutun hat.

      Das ist mein Minierfahrungsbericht zum Thema Krankenhaus!
    • oh wenn ich das so lese bin ich froh das ich damals im kh für den Freiwilligendienst nicht genommen wurde
      das Problem ist man hat keine Erfahrung und stellt sich alles leichter vor ... So ging es mir mit der Krippe auch langsam geht es mit der Arbeit nach über 4 Wochen aber ich wer doch lieber in den Kindergarten gegangen ... Da hatte ich schon etwas Erfahrungen aber bei den ganz kleinen zusein ist wieder was ganz anders .... Jedenfalls dachte ich auch am ersten tag und die tage dnach mich trifft der Schlag ...
    • Hallo,

      mittlerweile mag ich den Job richtig. Es ist eine gewöhnungssache... hinzu darf ich heute auch andere Bufdis einarbeiten, was mir auch großen Spaß macht. Unser Team ist hervorragend und es wird viel gelacht. Auch Änderungswünsche und neue Ideen, durfte ich ins Unternehmen einbringen und sogar umsetzen! Vieles trägt mittlerweile meine Handschrift, was mich zusätzlich sehr motiviert am Ball zu bleiben!

      Grüße
    • Hi Ihr,

      ich häng mich mal ran mit einer positiven Einschätzung. Ich wundere mich auch, dass es mir soviel Spaß macht. ;) So langsam läuft "unsere" Begegnungsstätte an, die ersten Veranstaltungen haben wir schon erfolgreich hinter uns gebracht. Klar, es dauert, bis sich rumgesprochen hat, dass wir Programm anbieten. Aber die Leute, die bisher da waren, haben sich wohlgefühlt... :)

      Manchmal hab ich Angst, dass ich was nicht hinkriege, wenn wieder neue Aufgaben dazukommen, so wie jetzt die Beschäftigung mit der Software für das Kassenbuch. Aber bisher waren die anderen Kollegen hilfsbereit und verständnisvoll, bis auf ein oder zwei Pappnasen, die sich als "was besseres" fühlen. :rolleyes:

      LG,

      Pinguin
    • Hallo marius:

      Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich bin auch bis jetzt davon ausgegangen, dass es Spaß macht PAtienten von Zimmer zu Zimmer zu schieben. Aber so wie du das schreibst ist es sehr realistisch und wird denen helfen, die sich für eine Stelle Im Krankenhaus interessiert.

      Hallo kleine:

      Hast du dir schon überlegt nach deinem BFD die externe Prüfung zur Kinderpflegerin zu machen? Falls du in der Krippe Praktikantinnen der Kinderpflegeschule hast, wäre es für dich gut, mal einen Blick in ihre Bücher und Mappen zu werfen, um einen Überblick über die Ausbildung zu bekommen. So kannst du schon mal mitlernen und eventuell das eine oder andere pädagogische Angebot (Lesen, Spieleinführung...) durchführen.

      Mit freundlichen Grüßen, euere Mäusegruppe
    • marius;598 schrieb:

      Hey, hatte heute mein ersten Tag im Krankenhaus der Maximalversorgung. Kenner, wissen was das heißt. Groß, stickig, fremd.

      Als Tipp kann ich nur auf den Weg mitgeben, das man sich das schon überlegen sollte. Heute hatte ich einen Probetag im Begleitdienst für Patienten. Klingt im ersten Moment ganz nett, ein paar Patienten von A nach B bringen.. kann nicht so schwer sein.


      Das ist mein Minierfahrungsbericht zum Thema Krankenhaus!


      Was mich interessieren würde: wie hast du dein Krankenhaus gefunden? Weil ich suche gerade eine Stelle in Berlin und hier gibt es unzählige Krankenhäuser. Ich habe mir [url=http://www.doctoralia.de/sitemap/sanit%C3%A4tszentren]hier[/url] mal einen Überblick verschafft und bin nun regelrecht ratlos, wo ich nun hingehen soll. Wie bist du da vorgangen oder warst du einfach in einer Kleinstadt wo es nicht soviel Auswahl gab?
    • FSJ / BFD bitte nicht im Klinikum !!!

      mein Dienst dauert leider noch neun Monate. Aber so viel ist schon sicher, nicht mit mir.
      Ich kann keinem empfehlen seinen Dienst in einem Klinikum abzuleisten.

      Beschwerden nützen nichts, sie bewirken nur das Gegenteil. Das Verhalten des Qualitätsmanagements ist einfach nur unfair. Sehr Wahrscheinlich auch gegenüber den Mitarbeitern. Denen ist sehr wohl klar, dass ihr weder faul noch dumm seit.
      Die möchten bei aller Unredlichkeit auch noch moralisch überlegen sein.

      Was nützt es wenn die doppelten Jahrgänge fast aufgebraucht sind und junge Europäer mit deutschen Sprachkenntnissen Mangelware sind. Das Qualitätsmanagement im Klinikum wird so schnell nicht reagieren. Das wird noch Jahre dauern. Wenn überhaupt....

      Für alle die schon dabei sind, ihr könnt jederzeit mit einem Job aus dem Vertrag herauskommen. Die Dienststelle muss euch gehen lassen. Nehmt eure nicht genommenen Urlaubstage und raus aus der Geisterbahn. Ihr könnt da nichts positives bewirken. Das System lässt sich nicht verändern. Euch muss auch klar sein, selbst wenn ihr geht wird das vor Ort nichts bewirken. Das muss euch egal sein, schminkt euch eure Ideale ab!!!

      In den Lebenslauf schreibt ihr dann statt dessen, sechs Monate Bali (Persönlichkeitsbildende Reise).
      Ich vermute mal, das Personal-Marketing des zukünftigen AG kann damit besser umgehen als sich mit der Realität konfrontieren zulassen. Die Realität interessiert keinen!!!

      Von den zahlreichen, menschlichen Enttäuschungen und den körperlichen Belastungen werde ich nach meinem Dienstende gern berichten.

      Denkt auch mal an euch,